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SCHLAU ist Teil der Ausstellung „Gender Piracy“

Untitled (Red and Pink Face) von Luki von der Gracht, 2021.

Seit dem 13.11. ist die Ausstellung Gender Piracy in der hase29 geöffnet. Sie wird folgendermaßen von der hase29 vorgestellt:

Die Überzeugung, es gäbe nur zwei Geschlechter, wird durch Werke dieser Ausstellung ausgehebelt, sabotiert und ad absurdum geführt. Eine verbreitete Vorstellung lautet, das Geschlecht werde mit der Geburt festgeschrieben. Die Künstler:innen der Ausstellung hinterfragen Geschlechtervorstellungen, Körperbilder und gesellschaftliche Normen, sie schlagen neue „Normalitäten“ vor. Die gezeigten Arbeiten sind humorvoll, vorsichtig, revolutionär und grundehrlich. „Coming to Voice“ – das ist das Anliegen der Ausstellung. Die Ausstellung gibt queeren Körpern einen Raum. Die Stimmen von trans*-, inter*- und nichtbinären Personen werden hörbar. Sie erzählen von der Suche nach Identität und dem Mut, zu sich selbst stehen zu müssen. Die Künstler:innen dekonstruieren geschlechtliche Körper, sie modifizieren und „hacken“ diese. Sie verwirren, lösen auf und werden sichtbar, sie sind leise und laut und stehen gegenseitig für sich ein.“

Es gibt Gelegenheit zu Gesprächen und geführten Rundgängen bis zum Ausstellungsende am 15.01., der Eintritt ist frei.
Mit SCHLAU Osnabrück sind auch wir vor Ort und ordnen zusammen mit Yoran Yoris, Kurator:in der Ausstellung, die Bilder ein und sprechen über queere Biographien. 

Wir möchten außerdem die Beschmierungen, die in der Nacht vom 13.11. auf den 14.11. auf das Schaufenster gesprüht wurden, verurteilen. Die Ausstellung sorgt für Sicht- und Hörbarkeit von nichtbinären, trans*-, und inter*-Personen. Wir setzen uns für den offenen und respektvollen Umgang mit queeren Menschen ein und sprechen uns gegen diese Intoleranz aus.

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