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Kultur auf Abstand – Spielräume zwischen 1,50 und Hörweite

Solange an einen normalen Veranstaltungsbetrieb nicht zu denken ist, sind Veranstalter fortwährend auf der Suche nach neuen Wegen, um Menschen möglichst nah an ihrem Wohnort zu erreichen. Unter dem Slogan Kultur auf Abstand – Spielräume zwischen 1,50 und Hörweite plant die Lagerhalle Osnabrück in Kooperation mit dem Forum Osnabrück für Kultur und Soziales eine Reihe von Formaten im Osnabrücker Stadtgebiet, die ab August den dezentralen Besuch verschiedener Kulturformen ermöglichen sollen.

Ziel des Gemeinschafts- und Beteiligungsprojektes ist es, gemeinsam Ideen zu entwickeln, um diejenigen zu erreichen, denen es nicht möglich ist, außerhalb ihrer gewohnten Umgebung an Kulturveranstaltungen teilzunehmen. Wir möchten Formate und Orte entdecken, mit denen Kultur unter den gegebenen Umständen möglich ist. Sport- und Bürgervereine, Stadtteilzentren und -initiativen, aber auch Privatpersonen und Unternehmen sind aufgerufen, Ideen für Formate und Spielorte vorzuschlagen, die dann in Alten- und Pflegeheimen, Gärten, Innenhöfen, auf Sportplätzen oder Freiflächen umgesetzt werden.

Das Programm wird auf die Spielorte abgestimmt und soll zwischen Konzert und Poetry Slam, zwischen Theater und Kleinkunst verschiedenste Kulturformen und Genres bieten. Denkbar ist neben stationären Veranstaltungen auch Kultur im Vorbeigehen, etwa mit Walking Acts, die in einem abgesteckten Quartier um den Block ziehen. Finanziert wird das Projekt mit freundlicher Unterstützung des Landesverbands Soziokultur Niedersachsen aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

Bewerbungen und Vorschläge zu Formaten und Spielräumen können eingereicht werden an Oliver Falkenberg, , Tel. 0541 28956

Grafik: unsplash.com/@unitednations

 

 

 

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